Erfahrung

Die ich gern an meine Kunden weitergebe

An alle RADsucher: Ich bin der RADgeber

Sebastian Risse
Fahrradliebhaber, Schrauber, Ergonomiekenner

Alles hat einen Anfang

Mein erstes Fahrrad bekam ich mit fünf Jahren – ein grünes Diamant mit 24 Zoll-Rädern. Doch weil ich so schnell wuchs, wurde es schon bald durch ein 28 Zoll-Trekking-Rad ersetzt. Einige Jahre später, so etwa 1996, sattelte ich auf mein erstes MTB um – bereits mit Federgabel. Ich radelte also schon damals reichlich, auch, wenn es mir zu dieser Zeit eher um die Coolness als um die Ergonomie ging.

Das Tuningfieber steckt mich an

Ein Unfall mit Gabelbruch brachte die Wende. Ich fing an mein Bike zu strippen und Teile zu tauschen. Ich war angefixt. Es folgten Um- und Neubauten an den Rädern meiner Eltern und meines Bruders, bis ich mich 2005 für einen Custom-Rahmen mit Magura HS33-FIRMtech Felgenbremsen entschied – in 26 Zoll, tatsächlich.

Eine Erfahrung jagt die Nächste

Damals entstand zum ersten Mal die Idee von einem eigenen Fahrradladen. Mein Customrahmen hatte sich zwischenzeitlich mit einem Riss oberhalb der Schweißnaht zwischen Oberrohr und Sitzrohr verabschiedet. Er ziert heute als Erinnerungsstück eine Wand im RADgeber-Laden.

Erste Ergonomie-Gedanken

Inzwischen war die Zeit der TwentyNiner (29 Zoll-Räder) gekommen und ein großes Hardtail bahnte sich den Weg unter meinen Hintern. Bereits damals achtete ich auf einen steileren Sitzwinkel, weil mir der übliche 72,5° Winkel irgendwie nicht „passte“ – weshalb, das konnte ich noch nicht so recht fassen.

Kundenstories

„Am Anfang stand der Schmerz. Als leidenschaftlicher Rennradfahrer musste eine Lösung her. Die immer wieder auftretenden Schmerzen und Störfaktoren während und nach den Ausfahrten wurden allmählich lästig. Deshalb begab ich mich auf die Suche nach einer besseren, optimierteren, ergonomischeren Sitzposition auf dem Rennrad. Durch eine Internetrecherche bin ich dann auf Sebastian Risse und seine Firma RADgeber by RS Individual gestoßen.

Nach einem kurzen und unkomplizierten Telefonat ging es auch schon los! Der erste Bikefitting-Termin stand an.

Sehr freundlich wurde ich von Sebastian empfangen und direkt legte er los mich von A-Z zu vermessen. Nach einer doch sehr ausgiebigen und langanhaltenden (4h! – Das nenne ich mal eine Kundenbetreuung – Top!) Untersuchung von mir und meinem Rad, hatten wir so gut wie alles umgebaut, was das Rad so hergab.

Mittlerweile drei Monate und etwa 3.000 km später bin ich immer noch beschwerdefrei und kann das Bikefitting einfach nur empfehlen! Mehrere Wehwehchen hatten sich so über die Jahre angesammelt. Und wie viele andere auch, dachte ich recht laienhaft: Sport darf auch mal wehtun und negative Punkte mit sich bringen. Rückblickend hätte das nicht sein müssen! Sebastian hat es geschafft, dass das ständige Einschlafen der Hand und bestimmter Regionen rund um die Hüfte (auch an unangenehmen Stellen 😉 ), Beschwerden am Knie und auch verkrampfte Schulterbereiche nach der Ausfahrt, der Vergangenheit angehören!

Meine Erwartungshaltung war nicht allzu groß, lediglich die Kniebeschwerden sollten verschwinden. Dies hat er bei Weitem übertroffen und nun macht das Rennrad fahren noch mehr Spaß!“

„Mein Chef sprach mich an, weil er wusste, dass ich jeden Tag 15 km auf Arbeit und auch wieder zurück fahre – natürlich mit dem Fahrrad. Nur seit kurzem machten meine Hangelenke nicht mehr so mit.

Also los. Außerdem saß bei meinem Rad das ein oder andere Teile nicht mehr ganz richtig.

Das fing ja schon bei Fuß und Pedal an. Zum Glück hatte Sebastian passende Plattformpedale für mich da. Und ging weiter über den Sattel, der einfach nur bis ganz nach vorn geschoben werden musste, damit mir beim Radeln nicht der Hintern brennt. Im Cockpit wurde es dann tricky: Ich bekam einen stärker gewinkelten Lenker, damit meine Hände sich nicht mehr verkrampfen. Soweit so gut. Nur, dann wanderte mein Lenker auch noch näher an mich ran und um etwa 5 cm runter. Krass. Ich sitze jetzt gefühlt sportlicher, weil ich noch einfacher beschleunigen kann, und dennoch viel komfortabler als bisher. Geil.

Und weil das noch nicht reichte, stellte Sebastian beim festdrehen fest, dass das Steuerlager nicht frei lief. Also nahm er noch das Lager raus, kontrollierte, reinigte und fettete es neu. Jetzt läuft wieder alles rund.

Als nächstes steht dann noch eine Erneuerung des Antriebsstranges an. Sebastian hat mir dazu schon eine Empfehlung gegeben. Machen wir Ende des Jahres.“

Das Puzzle setzt sich zusammen

Bis zum Jahr 2015. Bei Holger Röthig, in Essen, erlernte ich das Handwerkszeug des Bikefittings. Durch den ergonomischen Umbau meines Rades erlebte ich, wie es sich anfühlt, wenn man im richtigen Winkel und komplett frei auf dem Rad sitzt.

Ich wusste noch vor Ort, dass dieses mein Steckenpferd werden sollte. Also baute ich mir Stück für Stück mein eigenes Bikefitting-Equipment auf – so wie ich es für richtig und praktikabel hielt. Ich verzichtete bewusst auf Software mit vorgegebenen Algorithmen, weil diese Menschen Messdaten und damit Rahmenmodellen zuschreibt – als gäbe es einen Durchschnittsmenschen.

Meine Passion und der Nutzen für jeden Einzelnen

Ich entschied mich für die manuelle und damit individuelle Vermessung und ließ meine Erkenntnisse daraus in die Entwicklung von eigenen Rahmengeometrien fließen. Diese eigene Methode kommt bereits bei zwei Fahrradmanufakturen den Kunden zugute.

Das Geschäft wird zum RADgeber

Ich entschied mich, mein Wissen komplett aus eigener Hand im eigenen Ladengeschäft anzubieten: Der RADgeber war geboren. Und weil mich unzählige Anfragen nach dem besten Ausgangsmodell für ein ergonomisches Fahrrad erreichten, entschied ich mich den RADsuchenden auch Räder ausgewählter Marken und Equipment anzubieten. Im RADgeber finden Sie ausschließlich Marken, bei denen aus meiner Sicht einfach alles stimmt und deren Philosophie sich mit meiner deckt.

Ich freue mich, Sie beim Entdecken Ihres persönlichen Traumrades und beim gesunden Radfahren zu begleiten und bin mir sicher: Sie werden genauso begeistert sein, wie ich es bin!